warum

Warum sind Jugendliche in einer Probierphase

 

 

Jugendalter als Übergangsphase

 

  • Übergang aus der Rolle des Kindes in die Rolle des Erwachsenen, langer Zeitraum, nicht eindeutig geregelt

 

  • Neue Epoche in seiner Biographie

 

  • Gesellschaftliche Erwartungen

 

  • Jugendliche können sich selbst nur schwer einschätzen = irritierende Rollen und Statusunsicherheit

 

  • Durch Wachstumsschub und hormonelle Umstellung erleben Jgdl. Unklare Veränderungen am eig. Körper

 

  • Daher Verunsicherung und Labilisierung

 

  • Stimmungs- und Gefühlsschwankungen

 

  • Identitäts- und Rollenfindung

 

  • Autonomiebestrebungen, in Opposition zu den Eltern, Suche nach dem eigenen Stil

 

Lebensraum und Rollensuche

 

  • Lebensraum weitet sich aus und verändert sich

 

  • Grenzen des Raumes nicht klar gesteckt = viele Möglichkeiten, viel Ungewissheit

 

  • Zeit geprägt durch ständiges Experimentieren mit Rollen

 

  • In Anlehnung an Idole und Vorbilder

 

  • Bewusstes Abheben von der Rolle des Kindes

 

  • Bewusste Distanzierung zu der Erwachsenenwelt

 

  • Sucht für sich selbst nach verbindlichen Werten

 

            Jugendliche Finden Unzuverlässigkeit und Unglaubwürdigkeit in der Gesellschaft

 

Solidarisierung mit der Peer-Group

 

  • Stärkere Ablösung von der Familie

 

  • Will seinen eigenen Weg und Stil suchen

 

  • Orientierung an der Gruppe der Gleichaltrigen

 

  • Dadurch Verstärkung der damit zusammenhängenden Konflikte und Auseinandersetzungen

 

  • Der Jgdl. Erlebt bei Gleichaltrigen die Solidarität einer Gruppe, die im gleichen Dilemma steckt und ähnliche Bedürfnisse hat

 

  • Erlebt Anerkennung in der Gruppe, hat einen gewissen Status inne, Gruppe gibt Sicherheit, auf die Kultur der Erwachsenen kann verzichtet werden

 

  • An Verhaltensstandards der Gruppe wird festgehalten (Frisur, Kleidung, Sprache, Verhaltensstil)

 

Suche nach der „wahren“ Identität

 

Wer bin ich

 

Wie sehen mich die Anderen

 

Wie möchte ich sein

 

 

·        Auseinandersetzung mit der Umwelt und deren Erwartungen

 

·        Falls Suche nach der Ich-Identität erfolglos, überbelastende Dauerspannung

 

·        Jgdl. muß Strategien entwickeln um dieser Wirkung zu entgehen

 

·        Überanpassung bis zur negativen Identität mit ausweichendem Verhalten (Sucht)

 

Erwartungen der Gesellschaft und Selbstverwirklichung

 

·        Zunehmende Entfremdung von den Eltern

 

·        Jgdl. Verlangt nach pers. Autonomie

 

·        Er will und soll seinen Ort in der Gesellschaft neu definieren

 

·        Dies findet im Gegensatz zu den Rollenerwartungen, die die Umwelt an ihn heranträgt, statt

 

·        Absurde Situation: Erwartung, dass der Jgdl.  sich selbstverwirklicht, zugleich muß er in die von der Umwelt an ihn herangetragene Rolle schlüpfen

 

·        Es entsteht Unbehagen….an sich selbst, an der Situation, an den Möglichkeiten

Was ist normal, was ist problematisch

 

Normal:

 

·        Schulleistungen schwanken

 

·        Jgdl. ziehen sich aus dem Familienleben zurück

 

·        Stimmungslage schwankt

 

·        Wechselnde Interessen

 

·        Wechsel in der Schulform oder im Ausbildungsplatz

 

 

Problematisch:

 

·        Auf allen Gebieten absinkende Schulleistungen

 

·        Freundeskreis wird aufgegeben, ständig gewechselt

 

·        Jgdl. begeben sich in Isolation

 

·        Schul- oder Ausbildungsabbruch mit völliger Resignation

                          Dauerhaftes „herumgammeln

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